Wasserqualität im Gartenteich testen und verbessern

Der Gartenteich ist absoluter Quell der Entspannung, doch damit man lange Freude daran hat, muss natürlich die Wasserqualität stimmen. Das ist nicht nur wichtig, damit das Wasser nicht umkippt, sondern damit sich auch die Bewohner des Teiches wohlfühlen. Um die Wasserqualität zu testen und bei Bedarf zu verbessern gibt es viele Möglichkeiten. Ein Wassertest sollte zur Sicherheit in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden, so kann rechtzeitig eingegriffen werden und größerer Schaden wird effektiv verhindert.

Die Wassertemperatur im Garten- und Fischteich

In einem Garten-und Fischteich können die Wasserwerte von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst werden. Dazu zählt beispielsweise Temperatur, Sauerstoffgehalt, ph-Wert und natürlich der Sauerstoffgehalt. Wenn diese Werte besonders gut sind, spiegelt sich dies in der Wasserqualität wieder. Doch wenn sie etwas schlechter sind, dann ist das ebenfalls sofort an der Qualität des Wassers zu erkennen. Die Temperatur des Wassers kann die Aktivität der Fische beeinflussen, wenn es eher kalt ist, werden die Fische träge und bewegen sich nur wenig. Bei wärmeren Werten sind die Fische im Umkehrschluss sehr aktiv und bewegen sich viel. Wer Kois zu seinen Teichbewohnern zählt, sollte bei dem Wunsch nach Laichwilligkeit auf rund 20 Grad setzen. Mit einem Wassertest wird sichergestellt, dass entsprechend zeitnah gehandelt werden kann, kleinste Abweichungen werden sofort ersichtlich.

Wasserwerte ermitteln und stabilisieren

Aktive Fische verbrauchen viel Sauerstoff, daher sollte der Teich im Sommer ausreichend belüftet werden. Bei Bedarf kann Pond Repair von Teichpoint zugeführt werden, um die Konzentration anzupassen. Sollte ein Wassertest Ammonium oder auch Ammoniakgehalt anzeigen, muss eine Sofortmaßnahme durchgeführt werden, denn auch geringe Konzentrationen sind für Fische giftig! Eine Aktivkohlefilterung greift sofort und senkt die Werte entsprechend. Die Filteranlage sollte auf jeden Fall nach etwaigen Futterresten durchsucht und zudem zeitnah einer kompletten Reinigung unterzogen werden. Mit einer ausreichenden Belüftung kann auch die Konzentration im Wasser gesenkt werden.

Wenn diese Maßnahmen keinen Erfolg zeigen, ist es empfehlenswert die Futtermenge zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Für die Nitratwerte im Teich gelten die gleichen Anhaltspunkte wie auch beim Ammonium- und Ammoniakgehalt. Futtermenge und Teichbewohner sollten auf jeden Fall den Bedienungen des Teiches entsprechend angepasst sein. Die Filteranlage kann die Wasserqualität deutlich verschlechtern, wenn sie verschmutzt ist. Daher sollte sie regelmäßig gereinigt und aufbereitet werden. Wenn der Nitratwert dennoch zu hoch ausfällt, ist ein Wasserwechsel anzuraten um die Werte aufzubessern. Als Letztes hat auch der ph-Wert Auswirkungen auf die Wasserqualität. Hier ist ein gesundes Gleichgewicht wichtig, denn Werte, die in eine Richtung zu hoch sind, erweisen sich für die Fische als schädlich. Um einen stabilen ph-Wert zu garantieren, empfiehlt sich K24 Minaeral-M Montmorillonit Tonmineral, auch umgekipptes Teichwasser sollte sich dadurch in kürzester Zeit stabilisieren. Wenn neue Fische den Teich bewohnen sollen, ist es sinnvoll, den ph-Wert dem Transportbeutel anzupassen, wenn der Wert kurzzeitig dafür gesenkt werden muss, ist beispielsweise das Koi-Care ph-down eine gute Hilfe.