Tipps zur Algenbekämpfung im Gartenteich

Algen im Gartenteich wirken sehr störend. Zum einen bietet der grüne Belag einen sehr unschönen Anblick, zum anderen kann sich durch die Algen auch die Wasserqualität erheblich verschlechtern. Daher sollten alle Teichbesitzer, die Algen sofort bekämpfen, wenn sie sichtbar werden.

Die ersten Sofortmaßnahmen gegen Algen

Für den Teichbesitzer ist es wichtig, den Teich regelmäßig auf Algen zu überprüfen. Da Algen bereits ab einer Wassertemperatur von 5 Grad wachsen, ist es selbst im Winter zu empfehlen, das Algenwachstum zu kontrollieren. Die Algen sind an grünen Fäden im Wasser und an einem watteartigen Belag auf den Steinen oder anderen Gegenständen im Teich zu erkennen. Sollten Sie Algen in Ihrem Teich finden, ist es sinnvoll, diese sofort mit einem Kescher zu entfernen und die Dekorationsgegenstände aus dem Teich zu entfernen und abzubürsten.

Biologische Maßnahmen gegen das Algenwachstum

Algen wachsen, wenn ein zu großes Nährstoffangebot im Wasser herrscht. Die Nährstoffe gelangen durch abgestorbene Pflanzen, ins Wasser gefallenes Laub, Futterreste oder durch die Ausscheidungen der Fische ins Wasser. Diese Stoffe werden durch Bakterien im Teich zersetzt. Je nach Teichgröße und Fischbesatz kann es notwendig sein, diesen natürlichen Vorgang durch einen Teichfilter zu unterstützen. Dabei werden giftige Stoffe wie Ammoniak abgebaut und zunächst in Nitrit und später in Nitrat umgewandelt. Das Nitrat ist zwar ungiftig, wirkt jedoch als starkes Düngemittel, das das Algenwachstum beschleunigt. Um den Nitratgehalt des Wassers zu verringern, ist es sinnvoll, viele Pflanzen im Teich einzusetzen. Diese verbrauchen die Nährstoffe und nehmen so den Algen die Lebensgrundlage. Bei starkem Nitratgehalt kann es auch hilfreich sein, eine Kammer des Teichfilters mit schnell wachsenden Wasserpflanzen zu besetzen. So wird das Nitrat direkt im Filter aufgenommen und die Bepflanzung des Teichs selbst muss nicht zu stark erweitert werden. Eine weitere Alternative ist es, das Wasser aus dem Filter über einen Bachlauf in den Teich zurückzuleiten. Wenn dieser Bachlauf ebenfalls bepflanzt wird, gelangen nur geringe Nitratmengen ins Wasser.