Tipps für die Teichreinigung

Teichbesitzer kennen das Problem. Bisweilen genügt es, einmal die turnusmäßige Reinigung im Frühjahr zu versäumen. Binnen kurzer Zeit bilden sich ungeliebte Algenwucherungen, faulende Schlammschichten am Grund und üble Gerüche, die man nie wieder vergisst. Wird dann auch noch die Pumpe nicht rechtzeitig installiert, so kann das ohnehin belastete Teichwasser nicht umgewälzt werden. Das hat zur Folge, dass Pflanzen und Tiere im Teich über kurz oder lang sterben. Daher ist es empfehlenswert, rechtzeitig ein paar grundsätzliche Reinigungsarbeiten vorzunehmen.

Zu welchem Zeitpunkt reinigt man den Teich?

Das Frühjahr ist die beste Zeit, einen Gartenteich gründlich zu säubern. Während des vergangenen Jahres haben sich angewehtes Laub und andere abgestorbene Pflanzenteile am Grund des Teiches abgesetzt. Werden diese Pflanzenteile nicht entfernt, so entsteht zuerst eine schleimig-braune Schlammschicht, die im weiteren Prozess zu faulen beginnt. Die sich dabei entwickelnden Giftstoffe gehen in das Teichwasser über.

3 Tipps für die Teichreinigung

Tipp 1:
Als Faustregel gilt: Von unten nach oben! Man lässt zuerst das alte Wasser mittels einer Pumpe und einem Schlauch komplett ab. Sofern sich Fische im Teich befinden, sollte etwa ein Viertel des alten Wassers im Teich verbleiben. Dieser Rest dient später dazu, dass sich das Wasser in der ursprünglichen Qualität regenerieren kann. Eine reine Frischwasserzufuhr würde bei den Fischen einen Schock auslösen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, den Schlauch mit einem Sieb zu sichern, damit das Ansaugen von kleinen Tieren vermieden wird.

Tipp 2:
Wenn das Wasser weitgehend abgelassen wurde, ist eine Kontrolle der Wasserpflanzen angesagt: Zu weit ausgeschlagene Wasserpflanzen sollte man auf ein angenehmes Maß kürzen. Gleichzeitig können unschöne Alttriebe entfernt werden. Anschließend kann man mit der Säuberung der Teichfolie beginnen. Hierzu empfehlen sich Hochdruckstrahler, welche den Schlamm und die Algenwucherungen besonders effektiv entfernen. Auch Steine, Kies und eventuelle Randbefestigungen sollten sorgfältig gereinigt werden. Anschließend wird das verschmutzte Restwasser abgepumpt.

Tipp 3:
Danach kann der Teich wieder mit Frischwasser gefüllt werden. Die noch vorhandenen Schmutzpartikel setzen sich in Kürze am Grund ab, so dass keine weiteren Beeinträchtigungen zu befürchten sind. Wichtig ist, dass der Teich nicht zu schnell mit Frischwasser aufgefüllt wird, damit Fische und Pflanzen die Möglichkeit haben, sich an die Temperatur und die Zusammensetzung des Wassers zu gewöhnen.