Teichpflege im Frühling

Gartenteichpflege im Frühling

Wie man den Teich im Frühjahr wieder fit macht

Wenn die Tage mal wieder länger werden und die Natur aufs Neue erwacht, gibt es für den Hobbygärtner einiges zu tun. Auch der Gartenteich erwacht nun aus dem Winterschlaf und muss wieder in Form gebracht werden. Das Frühjahr ist der richtige Zeitpunkt, um alte Pflanzen und Gewächse im Bereich des Teiches zu entfernen und neue zu pflanzen. Der Frühling ist die ideale Pflanzzeit!

Die Bepflanzung am Gartenteich erneuern

Als erstes gilt es, die dürren und welken Pflanzenteile zurückzuschneiden bzw. zu entfernen. Im Falle von älteren Teichanlagen empfiehlt es sich, nur Pflanzen zu beschneiden, die sich über den Winter stark ausgebreitet haben. Das ist insbesondere bei Seerosen und Schwimmpflanzen der Fall. Um den Gasaustausch zu gewährleisten und den Sauerstoffgehalt des Teiches hoch zu halten, sollte nicht mehr als ein Drittel der Wasseroberfläche von Wasserpflanzen bedeckt sein. Für eine Neuanlage der Uferbepflanzung ist der Frühling der richtige Zeitpunkt.

Wichtig: Algenbefall vorbeugen

Bei manchen Teichen kann Algenbefall zum Problem werden. Mit der richtigen Bepflanzung kann man das Problem in den Griff bekommen. Schwimm- und Unterwasserpflanzen filtern Phosphate und Nitrat aus dem Wasser und entziehen so den schädlichen Fadenalgen die Nährstoffe. Auf diese Weise vermindert sich der Algenwuchs im Teich. Vorhandene Fadenalgen sollten außerdem permanent mit dem Kescher abgefischt werden. Wenn man dies im Frühling regelmäßig tut, beugt man einer stärkeren Algenausbreitung im Sommer und Herbst vor. Algen sind immer ein Zeichen für einen hohen Nährstoffgehalt im Wasser. Daher sollte man möglichst alles vermeiden, wodurch dem Wasser zusätzliche Nährstoffe zugeführt werden. Beim Neuanpflanzen sollte man darauf achten, dass keine Erde, Blätter oder andere Pflanzenteile in das Wasser gelangen. Düngemittel für Wasser- und Uferpflanzen sollten sparsam eingesetzt werden, oder man sollte ganz auf sie verzichten.