Naturnahe Gartenteiche als optimales Ökosystem

Wasserflächen machen Gärten zu optischen Highlights und erhöhen zudem ihren Erholungswert. Ob als winziges Minibiotop, bepflanzter Teich oder weitläufiger Schwimmteich, naturnahe Gartenteiche werden schnell zum neuen Heim für eine vielseitige Fauna und Flora.

Beachtenswerte Aspekte für naturnahe Gartenteiche

Idealerweise ist ein Gartenteich zum Teil beschattet, befindet sich jedoch nicht komplett unter Bäumen. Die zeitweise Beschattung schützt vor einer Überhitzung oder immenser Bildung von Algen während der heißen Wochen, trotzdem sollte jedoch auch am Nachmittag für einige Zeit Sonnenschein auf den Gartenteich fallen. Werden die Bäume mit drei Meter Mindestabstand zum Teich gepflanzt, gibt es weniger Mühe mit dem fallenden Herbstlaub und die Teichabdichtung wird durch die Baumwurzeln nicht beschädigt. Die Größe des Teiches soll einerseits proportional zum Rest der Gartenanlage passen und andererseits etwa eine Fläche von acht bis zu zehn Quadratmeter besitzen. Je größer die Wasserfläche ist, desto einfacher reinigt sich der Teich selbst. So kann aus dem simplen Gartenteich ein funktionierendes Ökosystem werden.

Keine Chemie in einem naturnahen Teich

Ein natürlich gestalteter Teich ist in der Regel äußerst pflegeleicht und benötigt zur Reinigung keinerlei Chemikalien. So kann unbeschwert bei einem Anbieter für Gartenliegen nach stilvollen Liegen gesucht werden, um an dem neuen Teich zu entspannen. Um eine starke Bildung der Algen zu vermeiden, sollte eine vielseitige Bepflanzung mit Wasser-, Schwimm- sowie Sumpfpflanzen vorgenommen werden, da gerade neu installierte Teiche, aufgrund des noch fehlenden ökologischen Gleichgewichts, vermehrt zu Algenbildung neigen.

Werden Algen an der Wasseroberfläche abgefischt, werden auch Nährstoffe entsorgt. Manchmal wird einfach nur ein wenig Geduld benötigt, bis das Gleichgewicht zwischen Wasserpflanzen, Kleintieren sowie Algen hergestellt ist (Hier erhalten finden Sie weitere Tipps zur Algenbekämpfung). Die trockenen Stängel der Röhrichtpflanzen sollten während des Winters stehen bleiben und/oder mindestens zehn Zentimeter über dem Wasserspiegel abgeschnitten werden. So belüften sie den Teich ganz natürlich und sorgen bei einer Eisschicht für optimalen Gasaustausch. Zudem dienen sie den Insekten als perfektes Winterquartier.